Kompetenzgruppe Digital Health

Kontakt: Martina Nitsch

Digitale Anwendungen transformieren und revolutionieren weltweit den Gesundheitssektor. Der Terminus „Digital Health“ umfasst daher entsprechend viele Disziplinen, Konzepte und Anwendungen.

Gemeinsames Ziel aller Bemühungen in diesem Bereich ist die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung zu steigern und dabei gleichzeitig das Gesundheitssystem zu entlasten. Dies impliziert, dass eine Vielzahl an Disziplinen gefragt ist, wie z.B. Medizin und Informatik, aber auch das gesamte Feld der Gesundheits- und Sozialwissenschaften sowie auch der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften. Ebenso mannigfaltig gestalten sich die Themenbereiche: E-Health, mhealth, Telemedizin, Wearables, Big Data, AI, Cybersecurity, Usability etc., aber auch soziale Prozesse (Partizipation, Digital Health Literacy etc.) und deren Evaluation sowie gesundheitsökonomische und betriebswirtschaftliche Faktoren sind Teil dieses breit gefassten Begriffs.

Zentrales Merkmal von digitalen Lösungen im Gesundheitsbereich ist die Erfassung, Verwaltung und Auswertung von patient_innen- bzw. personenbezogenen Daten. Die entsprechende Akzeptanz bei sämtlichen Nutzer_innen- und Anwender_innengruppen ist daher ebenso Voraussetzung wie Datenschutz- und -sicherheit.

Ziel der Kompetenzgruppe ist es, diese Spannungsfelder näher zu beleuchten und dem Thema „Digital Health“ einerseits zu mehr Sichtbarkeit zu verhelfen und gleichzeitig eine zentrale Plattform zur Information, Vernetzung und zum Wissensaustausch für dieses breite, interdisziplinäre Feld zu bieten. Darauf aufbauend können Synergien und Kooperationen geschaffen werden, um potenzielle Forschungs- und Innovationsprojekte voranzutreiben. Neben regelmäßigen Meetings, z.B. im Rahmen der jährlichen ÖGPH-Konferenzen soll der Austausch über Mailing-Listen stattfinden.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen und der Kompetenzgruppe beizutreten und mitzuwirken!